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NÜCHTERNE ANALYSE

Trotz magerer Abwehrleistung stimmt die Richtung

Elred Faisst

Die 2:3-Auswärtsniederlage bei der SV Ried schmerzt die Altacher. Unruhig werden die Vorarlberger deswegen aber nicht. Das unterstreicht auch Torhüter Dejan Stojanovic, der im Innviertel sein 80. Bundesliga für die Rheindörfler absolvierte. 


„Bis zum 2:0 und dem darauf folgenden Ausschluss gegen Diawara lief die Partie für die Altacher in Ried eigentlich in den gewünschten Bahnen. Das sah auch SCRA-Keeper Dejan Stojanovic, der zu den Aktivposten der Vorarlberger zählte, so: „Mit dem sehr harten Ausschluss gegen Diawara haben wir die Ordnung in der Defensive verloren. Da hat man klar erkannt, dass unsere kollektive Abwehrarbeit schon beim vordersten Mann beginnt.“ Altachs Keeper feierte in Ried ein kleines Jubiläum mit Bundesligaspiel Nummer 80 für die Rheindörfler. Mit 7133 Minuten ist der 32-Jährige bereits die Nummer 13 der 212 Kicker, die der Klub in der Bundesliga schon eingesetzt hat.

Unruhige Nacht nach Pleite
Der Vertrag von Stojanovic läuft im Sommer aus. Erste Gespräche über eine Verlängerung hat es schon gegeben. Noch ist aber kein Abschluss in Sicht. Trotzdem: „Mir gefällt es hier in Altach sehr gut. Ich kann mir vorstellen, hierzubleiben, es sei denn, es kommt ein ungewöhnliches Angebot auf mich zu“, sagt der Keeper. Der nach der 2:3-Niederlage im Innviertel nicht besonders gut geschlafen hat: „Das Spiel hat mich noch einige Zeit lang beschäftigt. Aber wir blicken schon wieder nach vorne, wollen möglichst schnell jene Punkte holen, die wir für den Klassenerhalt benötigen.“

Magere Abwehrleistung
Altachs Trainer Ognjen Zaric, der als Trainer der Rheindörfler erst die zweite Niederlage einstecken musste, sah die Partie ähnlich. „Mit der 2:0-Führung im Rücken, hätten wir besser verteidigen müssen. Wir haben die Ordnung verloren. Das kann das Team definitiv besser.“

Bild: GEPA

Die Offensive hat aus den wenigen Chancen das Beste gemacht, das mit Patrick Greil und Mohamed Ouedraogo die beiden Topscorer der Altacher getroffen haben, ist mit Sicherheit kein Zufall. Die beiden sind aktuell die offensive Lebensversicherung. Mit Diawara zusammen, aber der wird jetzt gesperrt.

Komfortabler Abstand
Auch nach der Niederlage stimmt die Marschrichtung der Altacher, die nach saisonübergreifend sieben erfolgreichen Spielen in der Qualifikationsgruppe erstmals wieder verloren haben. Am Samstag galt der Fokus des Ländle-Bundesligisten dem Duell GAK gegen BW Linz. Nach dem 2:1-Sieg der Grazer liegen die Vorarlberger vor den letzten sieben Saisonspielen zwar nur mehr auf Tabellenrang drei, haben aber weiterhin acht Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht aus Oberösterreich. 


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